Revidiertes Raumplanungsgesetz ab 1. Mai 2014 in Kraft | 03.04.2014

Mit der Revision des Raumplanungsgesetzes wurde das Bewilligungsverfahren für Solaranlagen angepasst.

Sonne_Symbolbild
Solaranlage_Symbolbild

    Das Raumplanungsgesetz regelt u.a. die Bewilligungspraxis für Solaranlagen. Dieses Gesetz wurde revidiert und das Bewilligungsverfahren für Solaranlagen vereinfacht.

    Am 3. März 2013 wurde über die Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) abgestimmt. Der Bundesrat hat nun entschieden, dass dieses sowie auch die revidierte Raumplanungsverordnung (RPV) am 1. Mai 2014 in Kraft treten.

    Bewilligungsverfahren für Solaranlagen

    Im Raumplanungsgesetz wurde unter anderem die Bewilligungspflicht für Solaranlagen vorgeschrieben. Mit der Revision fällt diese Bewilligungspflicht für «genügend angepasste» Solaranlagen auf Dächern in Bau- und Landwirtschaftszonen weg. Was «genügend angepasste» Solaranlagen bedeutet, wird in der Raumplanungsverordnung definiert und zwar müssen die Anlagen als kompakte Fläche und mit einem Abstand von max. 20 cm von der Dachfläche installiert werden. Eine Meldung bei den Baubewilligungsbehörden ist vor Baubeginn weiterhin notwendig.

    Solaranlagen auf Denkmäler

    Solaranlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler und nationaler Bedeutung bleiben jedoch weiterhin bewilligungspflichtig. Sie dürfen solche Denkmäler nicht beeinträchtigen.

    Weitere Inhalte der Revision

    Weitere Punkte, die im Raumplanungsgesetz revidiert wurden, sind der haushälterische Umgang mit dem Boden sowie die Bestimmungen zur Pferdehaltung in der Landwirtschaftszone.

    Zur Reportage: Revidiertes Raumplanungsgesetz - Raumentwicklungen

    Autor: HMQ AG

    Foto: Flickr